wurde am 21.04.1975 in Berlin-Pankow geboren.

Aufgewachsen in Oberschöneweide, dem Kernland des 1. FC Union, später dann Abitur in Friedrichshagen und zwei Semester Philosophie an der Humboldt-Uni. Von 1996 an klassisches Gesangsstudium an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, mit immer häufigeren Ausflügen in die U-Musik und das Theater (Meisterkurse bei Judy Niemegk und Gisela May, Hospitanzen am Schauspiel Leipzig).

1997, parallel zum Studium, Eröffnung des „Laden am Luzin“ und Umzug ins mecklenburgische Feldberg. Dort Arbeit als Fährmann, Landschaftsführer, Bauleiter und Gastwirt. Gründung des Hotels Haus Seenland und der Carwitzer Sommerkonzerte.

Nach prägenden Theaterbesuchen Wechsel zum Schauspielstudium an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig/Schauspielinstitut “Hans Otto”, Diplom.

In den Spielzeiten 2003 – 2005 war er am Deutschen Nationaltheater Weimar beschäftigt, bevor er von 2005 bis 2009 fest ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin ging. Wichtige Rollen in Schwerin waren z.B. König Etzel/Die Nibelungen/nach Hebbel, Toastmaster/Das Fest/Vinterberg, Hauptmann Phoebus/Glöckner von Notre Dame, Monolog/Rum und Wodka/McPherson. Nebenbei Auftritte als Sänger mit eigener Band aber auch mit der Bigband der Mecklenburgischen Staatskapelle.

Seit 2007 erste eigene Regieversuche und eigene Programme. Im Dezember 2007 Mitbegründer und Leitung der Schweriner Theatershow „Spätschicht“, aus der 2008 die dritte Staatstheaterspielstätte „werk3“ hervorgeht, die er auch bewirtschaftet.

Arbeit u.a. mit den Regisseuren Katja Paryla, Hartmut Wickert, Friedo Solter, Thomas Thieme, Alexander Lang, Matthias Brenner, Claudia Bauer, Peter Dehler, Marc von Henning und Egil Kipste.

Im Sommer 2008, nach der Arbeit am selbst inszenierten Monolog „Rum und Wodka“, entscheidet er sich für die Freiberuflichkeit mit Schwerpunkt Film und Fernsehen.

Neuhaus lebt in Berlin und Feldberg.

Auszeichnungen:

_ Erster Preis Rezitatorenwettstreit 17.POS “Fritz Gäbler”, Berlin-Oberschöneweide, 1986

_ Erster Preis im Bundeswettbewerb zur Förderung des deutschen Schauspielnachwuchses, Hannover, 2004

_ Conrad-Ekhof-Sonderpreis, Mecklenburgisches Staatstheater,  Schwerin, 2006

_ Einladung seiner Inszenierung „Sommer in der Hölle“ am Landestheater Marburg zu den Hessischen Theatertagen 2009